Autor: Susanne Friedauer

by Susanne Friedauer

Neue Publikation: „Gemischte Methode – alles klar?“

Susanne Friedauer verfasste im kürzlich erschienenen Jahrbuch zum Sozialversicherungsrecht 2019 (Hrsg. Ueli Kieser/Miriam Lendfers) einen Beitrag zur gemischten Methode in der Invalidenversicherung und nimmt rund zwei Jahre nach dem Di-Trizio-Entscheid eine Standortbestimmung vor, in welcher der Frage nachgegangen werden soll, ob mit der Umsetzung des Entscheides dem Diskriminierungsverbor Genüge getan wurde und ob es genügend […]

Als nichterwerbstätig gelten alle versicherten Personen, die keiner Erwerbstätigkeit nachgehen. Darunter fallen: Dauernd nichterwerbstätige Personen Studenten Erwerbstätige Personen, die den Mindestbeitrag durch die Erwerbstätigkeit nicht erreichen Personen, die durch öffentliche Mittel oder durch Drittpersonen finanziell unterstützt werden

Die versicherte Person darf nicht während einer längeren Zeit eine volle Arbeitsfähigkeit wieder erlangt haben, ansonsten wird der zeitliche Konnex unterbrochen. Als Richtwert gilt hierfür eine Zeitspanne von 3-6 Monaten.

Die gleiche medizinische Ursache, die der Arbeitsunfähigkeit zugrunde lag, muss auch die Ursache für die Invalidität sein.

Obligatorisch versichert sind Arbeitnehmer, die das 17. Altersjahr überschritten haben für die Risiken Tod und Invalidität, nach Vollendung des 24. Altersjahres zudem für das Risiko Alter und bei einem Arbeitgeber einen Jahreslohn von mehr als Fr. 21’150.00 (Eintrittsschwelle; Wert 2017) erzielen. Ebenso sind arbeitslose Personen obligatorisch in der beruflichen Vorsorge versichert. Für Selbständigerwerbstätige gibt es die […]

Obligatorisch versichert sind unselbständige Arbeitnehmer i.S. der AHV, die für Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit beitragspflichtig sind.

Krankentaggeldversicherungen sind zwar gesetzlich nicht obligatorisch vorgesehen, in der Praxis jedoch sehr weit verbreitet. In aller Regel werden sie vom Arbeitgeber abgeschlossen und sollen sicherstellen, dass im Krankheitsfall während maximal zwei Jahren der Lohn oder Krankentaggelder ausgerichtet werden.

Taggelder ergänzen die Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung. Die versicherte Person hat Anspruch auf ein Taggeld, wenn sie an mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen wegen der Eingliederung verhindert ist, einer Arbeit nachzugehen oder wenn sie in ihrer gewohnten Tätigkeit zu mindestens 50 % arbeitsunfähig ist. Keinen Anspruch haben Personen, die vor Eintritt der Invalidität keine Erwerbstätigkeit ausübten.

Ein Leidensabzug kann berücksichtigt werden, wenn das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnittswerten bemessen wird.

Zur Bemessung des Invalididätsgrades werden je nach Erwerbsstatus der versicherten Person 3 verschiedene Methoden angewendet.